Willkommen

KUNST TROTZ ABSTAND

Vor einigen Monaten schrieben wir an dieser Stelle: „Die dunklen Zeiten sind vorbei, der Zugang zur Welt da draußen ist wieder offen, der Kontakt zu den Freunden ist wieder erlaubt, die Zweifel, ob es das Draußen überhaupt noch gibt, sind verraucht. Wir können uns wieder versammeln, wir dürfen wieder gemeinsam singen und gemeinsam feiern. Wie haben wir uns danach gesehnt!“

Dann hat uns die Pandemie wieder eingeholt, mit größerer Wucht als zuvor. Abstand war wieder geboten. Und dennoch – trotz aller Widrigkeiten – sollte die Kunst, sollte das Theater weiterleben. Die großen Erzählungen der Menschheit wollten weiterhin dargestellt werden.

In der Zeitspanne zwischen der 3. und 4. Welle der Pandemie war es uns vergönnt, zwei große Stoffe auf die Bühne zu bringen. Zunächst Antigone: Sie verstößt gegen das Gesetz, weil sie aus Menschlichkeit ihren Bruder begräbt und wird deswegen mit dem Tode bestraft.

Von Beginn an stieß das Projekt auf großes Interesse. Vorbereitende Workshops, szenische Lesungen und schließlich acht voll besetzte Aufführungen in der Tiefburg sprechen dafür, dass dieses großartige Projekt in der Stadt angenommen wurde.

Unsere zweite Produktion im vergangenen Jahr war: „1932 – Grüße aus Berlin“. Diese theatral – musikalische Briefcollage musste wegen Einschränkungen auf den November 2021 verschoben werden. Unter sehr eingeschränkten Bedingungen wurde die Inszenierung sechsmal erfolgreich gespielt und wird nach neuestem Stand Ende 2022 wieder aufgenommen.

WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?

Heidelberg liest Ulysses

Ak.Theater Heidelberg und Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg feiern am 16. Juni 2022 den 100. Geburtstag des Erscheinens von „Ulysses“, dem epochalen Roman von James Joyce.
Präsentiert wird der Roman in einer Lesung, die teils musikalisch begleitet, teils auch szenisch gestaltet sein wird. Die beeindruckenden 1014 Seiten des Romans erzählen nur von einem einzigen Tag in Dublin, dem 16. Juni 1904. An diesem Tag lesen/spielen 10 Schauspieler*innen aus Heidelberg und Umgebung jeweils 2-4-mal eine halbe Stunde über den Tag verteilt – von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts mit einem Impulsvortrag um 14 Uhr von dem Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch.

Für den Herbst 2022 planen wir ein weiteres Antikenprojekt. Unter dem Arbeitstitel „Frauenbilder im Mythos der Antike“ beschäftigen wir uns wieder mit einer Heldin der griechischen Mythologie: Medea. Nach der Fassung von Euripides planen wir ein breit gefächertes Projekt, das erneut eingebettet ist in Workshops, Lesungen und öffentliche Aktionen, die eine Mitwirkung zahlreicher Kunst- und Theaterinteressierter ermöglicht.

Bleiben Sie uns treu! Informieren Sie sich über unsere Pläne!

Kontaktieren Sie uns! Geben Sie uns Anregungen!  Und nehmen Sie unsere Angebote für eine Beteiligung wahr!