Willkommen

Die dunklen Zeiten sind vorbei, der Zugang zur Welt da draußen ist wieder offen, der Kontakt zu den Freunden ist wieder erlaubt, die Zweifel, ob es das Draußen überhaupt noch gibt, sind verraucht. Wir können uns wieder versammeln, wir dürfen wieder gemeinsam singen und gemeinsam feiern. Wie haben wir uns danach gesehnt!

Die Zeit des Theaters, die Zeit der Musik und des Tanzes, der gemeinsamen Unterhaltung empfängt uns. Sie gewährt uns den klaren Blick zurück und den hoffenden Blick voraus. Und in dieser Spanne, zwischen dem düsteren Schrecken des Vergangenen und der lichten Zeit voraus, entstehen die großen Erzählungen der Menschheitsgeschichte.

Eine davon: Antigone. Weil sie ihren Bruder begräbt, verstößt sie gegen das Gesetz und wird mit dem Tod bestraft. Die Corona-Verordnungen griffen zutiefst in die Freiheitsrechte der Bürger ein, um die Menschheit vor Krankheit und Tod zu schützen. Wir betrachten die Problematik der aktuellen Corona-Krise durch die Folie der antiken Tragödie, so treten die zeitlosen Aspekte beider Geschichten zu Tage.

KUNST TROTZ ABSTAND

Unter diesem Motto hat das MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT, FORSCHUNG UND KUNST BADEN- WÜRTTEMBERG eine Ausschreibung gemacht. Die Kunstschaffenden des Landes waren aufgerufen, unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie ein richtungweisendes Kunstwerk zu schaffen. Wir, vom Akt Theater Heidelberg haben die Idee entwickelt den klassischen Theaterstoff „Antigone“ mit der jetzigen Situation der Einschränkungen und Gebote in Verbindung zu setzen. Diese Idee wurde als besonders preiswürdig erachtet und mit einer der höchsten Fördersummen des Ministeriums ausgezeichnet. Weil wir

  • ein überzeugendes inhaltliches Konzept geliefert haben
  • die potenziellen Zuschauer in den kreativen Entstehungsprozess einbinden
  • ein komplettes Vorprogramm mit Lesungen und Workshops anbieten.

Von Beginn an stieß das Projekt auf großes Interesse. Nicht zuletzt durch den Stadtteilverein Handschuhsheim, der die Tiefburg als Spielort zur Verfügung stellte.

Das Projekt ist auch ein Mittel, um sich der drohenden kulturellen Verflachung durch die Pandemie entgegenzustellen. Machen auch Sie mit!  Wir werden uns gemeinsam mit Grazie und Ideenreichtum der kulturellen Verwüstung entgegenstemmen.

Reservieren Sie!

Weitere Informationen hier klicken  oder E-Mail an: antigone-corona@akt-heidelberg.de oder Tel.: 015207450242

In Kooperation mit dem Chor „Hendsemer Krischer“ – Leitung Sabine Dietenberger und der Bücherstube am der Tiefburg

Mit freundlicher Unterstützung des Stadtteilvereins Handschuhsheim