Über uns

In [Ak.T]–heater Heidelberg e.V. finden sich Künstler unterschiedlicher Sparten aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar, die projektbezogen in spezifischer Konstellation zusammenarbeiten. Bisher wurden zehn ästhetisch und inhaltlich unterschiedliche Projekte unter dem Label erarbeitet.„Sampling Hamlet“, „Im Niemandsland – Lenz trifft Büchner“, „Im Zwielicht Wandeln“, „Die Grünen Schuhe“,  „wahr + schön=gut“ etc.

Der Gruppe geht es primär um die Erarbeitung und Darstellung von literarischen und gesellschaftlich relevanten Themen. Neue inhaltliche und ästhetische Formen in der Umsetzung werden erprobt.

Zum Kern der Künstlergruppe gehören der Regisseur Hubert Habig, der Bühnenbildner Motz Tietze, die Dramaturgin Christiane Adam, die Kostümbildnerin Marcela Snaselova, die Sängerin/Musikerin Jutta Glaser, die Produktionsassistentin Tina Hüther, die Schauspieler Florian Kaiser, Laura Alvarez, Edgar Diel, Elisabeth Schlicksupp, Melina Schöfer und Swetlana Wall. In der neuen Produktion wurden Barbara Wachendorff als Regisseurin und die Schauspieler Emrah Demir und Sven Djurovic hinzugewonnen.

Ensemble

 

Cristiane_sChristiane Adam studierte angewandte Kulturwissenschaften mit den Fächern Bildende Kunst, Kommunikation und Kulturarbeit an der Universität Lüneburg. Sie war bei verschiedenen freien Theatern in Berlin als Regie- und Bühnenbildassistentin tätig. Anschließend folgten Engagements als Dramaturgin am Stadttheater Trier und am Kinder- und Jugendtheater Heidelberg Zwinger 3. Ausbildung als Lehrerin und Mitbegründung einer interkulturellen Schule in Mannheim. Christiane Adam lebt bei Heidelberg.

 

150jutta-glaserDie Jazzsängerin Jutta Glaser steht für das improvisatorische Ausloten aller Möglichkeiten der menschlichen Stimme. Sie singt in verschiedenen Formationen. Unter anderem mit Zélia Fonseca, Joao Luis Nogueira und Heidyi Aydt. Neben anderen Publikationen hat sie gemeinsam mit Claus Boesser-Ferrari das Album „Ajoi“ aufgenommen.

 

 

CIMG4071-1Hubert Habig studierte an der J. W. v. Goethe-Universität Frankfurt am Main und arbeitete mehr als 25 Jahre an zahlreichen deutschsprachigen Theatern. Zuletzt leitete er den Zwinger3 des Heidelberger Theaters von 1990-2002. In dieser Zeit internationale Zusammenarbeit mit Theatern in Mailand, Lyon und Barcelona. Danach Promotion mit einer Arbeit über die Kunst des Schauspielens und Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Kommissarische Leitung der Theaterakademie Mannheim und Reorganisation 2006/2007. Seitdem zahlreiche Projekte wie „Heiliger Wahn“ in der Prinzhornsammlung 2006, „Bombenfrau“ beim Heidelberger Stückemarkt 2008 und „Die Form vertilgt den Stoff“ zu den Mannheimer Schillertagen 2009. Neben mehr als 60 Regiearbeiten zahlreiche Stücke, die im Verlag Autorenagentur/Pegasus-Verlag Berlin verlegt werden.

 
Barbara WachendorffBarbara Wachendorff, Dipl. Schauspielerin, Regisseurin, Stimmbildnerin, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Langjährige Engagements führten die Schauspielerin an Staats- und Stadttheater in Essen, Kiel, Oldenburg und Erlangen. Seit 1996 sind Regiearbeiten ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit geworden, so inszenierte sie regelmäßig für die Theater der Stadt Duisburg und das Theatre des Capucins, Luxembourg, das Schlosstheater Moers, die städtischen Bühnen Münster und das Sommerblut Festival Köln. Ihr Regieschwerpunkt liegt dabei zum einen in der Entdeckung ungewöhnlicher Theaterorte. Brücken, Lagerhallen, Fabriken, Bürohäuser, Kirchen werden zu Theaterräumen. Neben zeitgenössischen Stücken/Uraufführungen interessiert sie die Auseinandersetzung mit sogenannten „Experten“.
Barbara Wachendorff inszeniert seit 21 Jahren biographische Projekte mit Jugendlichen, alten Menschen, mit Analphabeten, Obdachlosen, Menschen mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung. Im Rahmen des Projektes „Erinnern-Vergessen: Kunststücke Demenz“ am Schlosstheater Moers erarbeitete sie ihre Produktion „Ich muss gucken, ob ich da bin“ mit Menschen mit Demenz. Diese Arbeit brachte ihr die Nominierung beim deutschen Theaterpreis „Der Faust“ im Bereich Regie für die beste Produktion des Jahres 2006 ein.

 
dominic-sw-360Dominic Fuchs war u.a. in den Produktionen CALIGARI-EXPRESS (Sascha Koal) und EUTHYPHRON (Torsten Israel) am Theater Felina-Areal zu sehen. Im Theater Oliv spielte er bis 2016 zusammen mit Coralie Wolff den Einakter DIE LUST SICH ZU TRENNEN (Inka Neubert). Am Nationaltheater Mannheim wirkte er als Büttel in DER ZERBROCHNE KRUG (Nora Schlocker) und im Chor „Gesellschaft der Freunde des Verbrechens“ des Stückes MÄDCHEN IN NOT (Dominic Friedel) mit. Im Rahmen seines Abschlusses an der Theaterakademie Mannheim 2016 spielte er den Herrmann im Bärfuss-Stück DER BUS (Thorsten Danner).

 

emrah-demirEmrah Demir ist freier Schauspieler aus Hamburg. Nach seinem Schauspielabschluss 2014 ist er deutschlandweit auf verschiedenen Bühnen zu sehen – überwiegend im Off-Theaterbereich. Im Mut Theater Hamburg hat er Hauptrollen aus Stücken von u.A. Bauersima, Strauß, Mrozek, Williams oder Junggeburth gespielt. Auch außerhalb der Hansestadt spielt er Theater, hauptsächlich in Norddeutschland, zuletzt bei den Clingenburg Festspielen. Darunter spielte er Rollen wie Komissar Brown (Dreigroschenoper), Abbas (Klara&Abbas), Spiegelberg (Räuber) und den Drillsergeant (Hair).

 

Sven DjurovicSven Djurovic besuchte die Schauspielschule in Köln. Während dem Studium spielte er „Mephisto“  bei der internationalen Theaterproduktion „Faust en Afrique“ in der guineischen Hauptstadt Conakry. Seit 2011 ist er als freischaffender Schauspieler deutschlandweit unterwegs. Stationen waren unter anderem das Beethoven Haus Bonn; dort stand Sven Djurovic als Pierrot Lunaire mit der Sopranistin Ingrid Schmithüsen auf der Bühne. Am Grenzlandtheater Aachen als Chrstian in „Cyrano“ oder als Ariel in Shakespears „Der Sturm“ an der Theaterei Herrlingen bei Ulm. Dreherfahrungen sammelte er bei Kurzfilm-Produktionen wie auch beim ZDF, WDR und RTL.

 

Laura AlvarezLaura Alvarez
Während ihrer Ausbildung an der Theaterakademie Mannheim war sie u.a. in den Stücken
Crash Kids, Wie es euch gefällt und Wir sind die Guten zu sehen. Am Staatstheater Karlsruhe spielte sie die Rolle der Karina in Am Beispiel der Butter. Sie erhielt den Preis Jugend schreibt Theater der Theaterwerkstatt Graz und wirkte an mehreren theaterpädagogischen Projekten der Stadt Mannheim mit. Darüber hinaus ist sie als Konzertsängerin in den Bereichen Klassik, Musical und Pop tätig.

 

floK_e519_070510Florian Kaiser erhielt seine Schauspielausbildung in Besançon (Frankreich) und an der Schule für darstellende Künste DIE ETAGE in Berlin. Während seiner Ausbildung arbeitete er unter Robert Wilson am Berliner Ensemble und als Stuntman im Spreepark Berlin. Nach erfolgreichem Abschluss erhielt er ein mehrjähriges Engagement an der Komödie Kassel. Weiterhin war  er als Schauspieler für die Sommerfestspiele Oppenheim, die Schlossfestspiele Ettlingen, das Kinder- und Jugendtheater Speyer, das Boulevard Münster, das Torturmtheater Sommerhausen und das Living Theatre tätig.
Zu seinen gespielten Lieblingsrollen gehören u. a. der Jean in „Fräulein Julie“ von August Strindberg, Alceste in „Der Menschenfeind“ von Molière, Azor in „Der Streit“ von Marivaux, John Smith in Ray Cooneys „Taxi! Taxi!“, Nick in „Was zählt ist die Familie!“ von Joe DiPietro und Martin in „Butterbrot“ von Gabriel Barylli. 2014 gründete er das Theater Carnivore in Heidelberg.

 

Motz Tietze studierte an der Werkkunstschule Offenbach Gestaltung und Plastik. Dozent an der freien Kunstschule Mannheim und eigenes Atelier in der Neckarstadt Mannheim. Mitglied im Vorstand des BBK. Arbeitet seit Jahren mit Hubert Habig zusammen als Bühnenbildner und Gestalter von Räumen für Performances. Bühnenbilder auch an verschiedenen staatlichen und städtischen Bühnen. Zahlreiche Installationen und Environments.

 
melina schöferMelina Schöfer, 1988 in Heidelberg geboren, schloss ihr Schauspielstudium (2009-2013) an der Theaterakademie Mannheim mit der staatlich anerkannten Bühnenreife ab. Bühnenerfahrung sammelte sie in verschiedenen, kleineren Rollen und Performances am Nationaltheater Mannheim, im Rokokotheater Schwetzingen, am Stadttheater Heidelberg mit den Produktionen „Don’t believe the Hype“ und „Sammlung Prinzhorn“, am [Ak.T.]-Theater Heidelberg mit „Im Niemandsland“, am Hoftheater Tromm („Die kleine Flucht“), am Theater Felina-Areal Mannheim („Der goldene Drache“) sowie bei verschiedenen Poetry Slams.
2013 gab sie mit Wedekinds „Frühlings Erwachen“ ihr Debüt an den Schauspielbühnen Stuttgart; 2014 spiele sie im Theater unter der Dauseck „Franzosenbraut14“ und ist seit 2015 als Rotkäppchen an der Musikbühne Mannheim und als Meister Bebra in der Blechtrommel bei der Konzertdirektion Landgraf zu sehen.
 

150elisabeth-schlicksuppElisabeth Schlicksupp studierte 2006-2008 Schauspiel und Sprechkunst unter Prof. D. Bitterli an der Alanushochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter und wechselte im Herbst 2008 an die Theaterakademie Mannheim, wo sie in der Abschlussinszenierung „Woyzeck“ von G.Büchner als Marie zu sehen war. Mitwirkung u.a. in „Spartakus“, Oper Heidelberg, bei „Ich- Schiller 2009- Heimat gesucht“ im Rahmen der Schillertage 2009 sowie „Freie Sicht“, Nationaltheater Mannheim. Arbeitet uns lebt als freie Schauspielerin in Bayern.

 

edgardiehlEdgar Diel studierte Schauspiel an der Theaterakademie Mannheim und war u.a. in der Uraufführung „Kein Morgen“ (Carsten Brandau) am Tig7 Mannheim, als Lysander in Shakespeares „Sommernachtstraum“ bei den Sommerfestspielen Heppenheim, in dem Musical „Luther – Rebell wider Willen“ (Tatjana Reese) am Landestheater Eisenach sowie als „Bushaltestellenküsser“ (Ralf Höhfeld) und „Der Verzauberte Prinz“ (Andreas Gruhn) am Kinder- und Jugendtheater Speyer zu sehen. Die Rolle des Clemens Brentano in „Im Zwielicht Wandeln“ ist nach „Im Niemandsland“ seine zweite Zusammenarbeit mit Ak.T-Theater Heidelberg.

 

150Christina-LiakopoyloyChristina Liakopoyloy. Die aus Athen stammende Tänzerin und Choreographin lebt in Heidelberg und arbeitet in der Rhein-Neckar-Region. Vor 25 gründete sie das Nostos Tanztheater, dessen künstlerische Leiterin sie seither ist. Mit dem Tanzstück „Waste“ feierte sie dieses Jahr ihr Jubiläum. Für das Nostos Tanztheater choreographierte sie 18 abendfüllende Stücke. Sie choreographierte für Tanztheater, Schauspiel und Musiktheater in verschiedenen Theaterhäuser Deutschlands und arbeitet kontinuierlich mit der Opernregisseurin Waltraud Lehner und der Musiktheaterleiterin Carola Cribari zusammen. Sie arbeitet als Lehrbeauftragte für Tanz an der Universität Heidelberg und unterrichtete Choreographisches Theater an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

 

svetlanawallSvetlana Wall erhielt ihre Schauspielausbildung 2009-2012 an der Theaterakademie Mannheim. Seitdem arbeitet sie als freie Schauspielerin u.a. für das Nationaltheater Mannheim, die Landungsbrücken Frankfurt, das Kinder- und Jugendtheater Speyer und das Theater Vorpommern/ Greifswald. Aktuell steht sie für einige Arthaus Projekte vor der Kamera.

 

 

marcelaMarcela Snášelová erhielt einen Abschluss als Modedesignerin in der Tschechischen Republik und in Italien. Von 2003 bis 2010 studierte sie Ausstellungsdesign und Szenografie mit dem Schwerpunkt in Medienkunst an der Hochschule für Medien, Kunst und Gestaltung, Karlsruhe; promovierte dort im Jahr 2010 mit einem Diplom in Szenografie.
Seit 2011 hat sie eine Vollzeitstelle in Ausstattung am Nationaltheater Mannheim.
Seit 2009 entwickelt und realisiert sie als Freelancer diverse künstlerische Konzepte für Bühne, Installation, Kostüme und Tanz/Choreographie. Kennzeichen ihrer Arbeit sind die Integration von Technologien in der darstellenden Kunst, sowie Video, stereoskopische Film und Sensoren. In „WeltInWelt“ setzt sie mit einer Gruppe von Künstlern die Anwendung von Panoramaprojektion, Octophonie und Kamera-Tracking mit Tänzern um.

juliaschmittJulia Schmitt absolviert zurzeit eine Schauspielausbildung im 6. Semester an der Theaterakademie Mannheim. Ihre ersten Erfahrungen mit Theater sammelte sie als Schülerin am Stadttheater Würzburg. In Mannheim hat sie bereits in mehreren Theaterproduktionen sowie Filmprojekten mitgewirkt, unter anderem in „Alice im Wunderland“, „97 Meter“ und „Aladdin und die Wunderlampe“.

 

 

Tina Hüther studierte Englische Philologie, Philosophie, Germanistik und Bildungswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Während ihres Studiums führte sie Regie bei Produktionen der Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars. Dabei inszenierte und adaptierte sie verschiedene Werke Shakespeares unter anderem im Auftrag des Exzellenzclusters für Ritualdynamik der Universität Heidelberg. Seit 2014 ist sie als Produktionsassistentin beim Heidelberger Akt-Theater. Tina Hüther plant und realisiert außerdem Filmsets und feierte 2016 ihr Filmregiedebut.