HeimatAbend

Ak.Theater Heidelberg auf der Suche nach „Heimaten“

Mit Beginn des neuen Jahres nimmt Ak.Theater Heidelberg Anlauf zu einem umfangreichen Programm für 2018. Im Zentrum steht der schillernde Begriff „Heimat“. Diesem nähern wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven. Keinesfalls rückwärtsgewandt, sondern angesichts der globalen Entwicklungen, die dem Begriff seine Schwere und hinterwäldlerische Seite nehmen.

Ziel der Arbeit ist die Premiere des Stücks „Heimaten: Fremde Räume – andere Stimmen“, die am Freitag, 5. Oktober 2018 im Karlstorbahnhof stattfinden.

Schon im April startet ein Vorprogramm mit 6 Veranstaltungen, das sich den vielfältigen Aspekten von Heimat widmet. Diese Veranstaltungen finden im Romanischen Keller, Seminarstraße 3 und in artes liberales – universitas, Mittelbadgasse 7, statt.

 

1. HeimatAbend
ein Vergnügen des Vereins „Frohsinn“

 

Donnerstag 19. 04. um 20 Uhr im Romanischen Keller,
Seminarstraße 3 – 69117 Heidelberg, Eingang Kettengasse
in der Heidelberger Altstadt (Eingang im Hof)

mit: Jutta Glaser, Bernhard Rang, Christiane Adam, Christina Liakopoyloy, Hubert Habig

Karten an der Abendkasse ab 19:00 Uhr oder über  tickets bei reservix

In Anlehnung an den Begriff aus dem Biedermeier wird diese Kombination aus inszenierter Heimatkunde und veranstalteter Heimatpflege seziert und auf ihre Tauglichkeit nach einer Befriedigung der „Sehnsucht nach der heilen Welt“ untersucht. Welches Heimatbild wir vermittelt und wie zeitgemäß ist es in einer Welt, die statt Bodenhaftung ein zunehmendes Nomadentum fördert und auch vom einzelnen verlangt.

Erzählungen aus unterschiedlichen Heimaten werden dargeboten. Fördert für eine Frau aus Mali die Erinnerung an Heimat vergleichbare Phantasien und Empfindungen, wie für eine Vertriebene aus Schlesien? Welche Rollen spielen Musik, Tänze, Riten und Zeremonien?

Ist Heimat nur noch ein Ort der Erinnerung (schon vorbei) oder der Sehnsucht (noch nicht gefunden)? Der Verein „Frohsinn“ präsentiert lebendige Geschichten, Filmische Aufzeichnungen, afrikanische Rhythmen und alpine Jodler und gibt damit ein konkretes Beispiel für echte Heimatpflege.